Hier sehen Sie einzelne Zwischenschritte bei der Herstellung von einem Paar Trauringen in Handarbeit. Innen bestehen sie aus 750/000 Gelbgold und außen aus 950/000 Platin. In den Damenring ist zusätzlich ein Diamant im Prinzess-Schliff eingefaßt.
Das 750/000 Gelbgold besteht aus Feingold, Feinsilber und Kupfer. Diese werden zusammengeschmolzen (legiert) und zu einer Stange gegossen. Das Platin wird wegen seiner extrem hohen Schmelztemperatur fertig legiert bezogen, wobei auch hierbei die Legierungsbestandteile bekannt sind.
Von beiden Materialien wird je eine Stange gewalzt, die etwas größer ist als für die Trauringe erforderlich. Durch die spätere Bearbeitung, vor allem beim Feilen und Schmirgeln, werden die Ringe auf die gewünschte Breite gebracht.
Die Stangen werden umgebogen und zuge- schweißt. Hierbei werden die Enden mit dem gleichen Material verbunden aus dem sie selbst sind. Im Gegensatz zum Löten entsteht so eine gleichmäßige, nicht mehr zu erkennende, Verbindung.
Die Schweißnaht wird ausgeschmiedet und gleichmäßig gefeilt. Erst jetzt werden die Ringe rund gerichtet und auf die entgültige Größe gebracht. Der Platinring wird passgenau über den Gelbgoldring geschoben und verlötet.
Das überstehende Goldlot wird abgefeilt, die Trauringe entgratet und fein geschmirgelt. Innen sowie seitlich werden die Ringe poliert, von außen mattiert.
Nach der Anprobe wird in den Damenring ein Diamant im Prinzessschliff eingefaßt und anschließend werden beide Trauringe graviert.